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Der Beruf des Psychiaters ist heute gefragter denn je, da die Anzahl an psychischen Erkrankungen und Leiden in den vergangenen Jahren in Deutschland deutlich zugenommen hat. Zu seinen Aufgaben gehört die medizinische Diagnose und die Erforschung der verschiedenen Erkrankungen sowie die Behandlung dieser. Psychiater sind Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie. Der Bereich der Psychotherapie ist seit dem Jahr 1994 als obligat in die Facharztausbildung mit aufgenommen worden. Psychiater arbeiten in Krankenhäusern, die eine entsprechende Abteilung besitzen, oder sind als niedergelassene Ärzte tätig, um ambulante Patienten zu behandeln. Andere Psychiater wiederum sind als forensische Gutachter tätig, die etwa bei Gewaltverbrechern um eine Einschätzung der Schuldfähigkeit vor Gericht gebeten werden. Nicht zuletzt ist ein großer Teil an Psychiatern auch in der Forschung tätig. Ihre Arbeitsplätze befinden sich zumeist in auf die Fachrichtung ausgelegten Universitätskliniken. In Deutschland arbeiten derzeit rund 12.000 Ärzte im Bereich der Psychiatrie.


Die Tätigkeit des Psychiaters

Das wichtigste Charakteristikum eines Psychiaters gegenüber anderen Ärzten, die sich ausschließlich um die somatischen Beschwerden eines Patienten kümmern, ist die ganzheitliche Sicht auf den Menschen. Die seelische Verfassung und auch die sozialen Lebensbedingungen spielen bei einem Psychiater eine genauso große Rolle wie die körperlichen Beschwerden. Viele Patienten, die einen Psychiater aufsuchen, waren zuvor bei einem anderen Arzt, der mit seinen Therapiemöglichkeiten einen Krankheitsverlauf nicht in den Griff bekommen konnte. Forensische Gutachter hingegen behandeln weniger, sondern geben eine Einschätzung aus medizinischer Sicht ab, wie es um einen Menschen bestellt ist. Ähnlich wie Psychotherapeuten, zu denen es jedoch eine klare berufliche Abgrenzung gibt, versuchen Psychiater in Gesprächen den Ursachen einer Erkrankung auf den Grund zu gehen und eventuelle Verhaltensmuster zu erarbeiten. Der größere Schwerpunkt liegt zumeist aber auf einer medikamentösen Behandlung mit Mitteln aus dem Bereich der Psychopharmaka. Diese können die neuralen Abläufe beeinflussen und beispielswiese extreme Stimmungsschwankungen oder Gefühle von andauernder Niedergeschlagenheit in den Griff bekommen.


Die Ausbildung zum Psychiater

Wer den Beruf des Psychiaters ergreifen möchte, benötigt zunächst ein abgeschlossenes Medizinstudium. Im Anschluss schließt sich eine fünfjährige Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie an. Drei Jahre davon muss der angehende Psychiater in der stationären Patientenversorgung absolvieren, ein Jahr im Fachbereich der Neurologie. Im fünften Jahr kann eine Schwerpunktbildung im Bereich der Forensischen Psychiatrie, im Bereich der Psychosomatik oder im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie erfolgen. Das genaue Weiterbildungscurriculum gibt die Bundesärztekammer vor. Wer ein Medizinstudium beginnen möchte, benötigt dafür Abitur und in der Regel einen sehr guten Notendurchschnitt, da in den jeweiligen Universitäten ein bestimmter Numerus Clausus (NC) verlangt wird. Wie hoch dieser ist, kann pauschal nicht gesagt werden, weil dieser von Jahr zu Jahr schwankt und von der Anzahl an Bewerbern abhängt. Zudem sollten angehende Psychiater starke Nerven haben und einen hohen Belastbarkeitsgrad aufweisen können, da sie im Berufsalltag immer wieder mit extremen Situationen zurechtkommen müssen.


Zukunftsaussichten

Die Zukunftsaussichten für Psychiater sind als sehr gut zu bezeichnen. Schon heute müssen Patienten in ambulanten Psychiatrie Arztpraxen lange warten, um Termine zu bekommen oder in akuten Fällen mit sehr vollen Wartezimmern rechnen. Auch Krankenhäuser mit psychiatrischen Abteilungen sind eher über- als unterbelegt. In den vergangenen Jahren haben in einer zunehmenden Leistungsgesellschaft psychische Erkrankungen wie Depressionen, Psychosen oder sogenanntes Burn-Out stark zugenommen, und Experten gehen in verschiedenen Studien davon aus, dass stressbedingte Erkrankungen auch künftig noch auf einem sehr hohen Level existent bleiben werden. Da an einigen Krankenhäusern ein gravierender Mangel an psychiatrischem Fachpersonal vorherrscht, bekommen immer wieder auch Psychiater aus dem Ausland bei entsprechender Eignung Stellen angeboten. Das Gehalt eines Psychiaters kann variieren, je nachdem in welchem Bereich er tätig ist.

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